Cornelius arbeitet in Burundi - was für ein Land ist das eigentlich?

Burundi liegt im Osten Afrikas. Das Land grenzt im Norden an Ruanda, im Osten an Tansania und im Westen an die Demokratische Republik Kongo. Burundi ist das ärmste Land der Welt, mehr als die Hälfte der Menschen sind sehr arm. Immer wieder gab es in den vergangenen Jahren Gewalt und tödliche Konflikte zwischen den Bevölkerungsgruppen Bahutus und Batutsis.

Die Hauptstadt Burundis heißt Bujumbura, dort leben rund 300.000 der gut acht Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. In Burundi wird Kirundi gesprochen, aber auch Französisch.

Cornelius und der kleine Kenny aus Burundi beim Schaukeln

Cornelius und der kleine Kenny aus Burundi beim Schaukeln

Burundikids e. V. - ein deutscher Verein hilft Kindern in Burundi

Der Verein, für den Cornelius arbeitet heißt burundikids e. V.. Dieser Verein wurde in der Absicht gegründet, die 1999 in Burundi gegründete Hilfsorganisation Fondation Stamm zu unterstützen – mit Spendengeldern, Fachwissen, Öffentlichkeitsarbeit und als Partner und Stütze in Deutschland.

Zusammen mit dem Partner vor Ort, der Fondation Stamm, hat burundikids e. V. das Ziel, die Lebenssituation der Kinder, Jugendlichen und Familien in Burundi zu verbessern. In erster Linie geht es um die materielle Unterstützung der Bevölkerung u.a. mit Kleiderspenden nach dem mehr als zehn Jahre andauernden Bürgerkrieg.Darüber hinaus ist eine langfristige Hilfe wichtigster Aspekt der Organisation – durch (Aus-)Bildung in schulischer und beruflicher Hinsicht.

Informationen über den Verein gibt es hier: www.burundikids.org

Informationen zur Fondation Stamm in Burundi:www.fondation-stamm.org

Hier zeigt Cornelius, wie die Solarlampen montiert werden

Hier zeigt Cornelius Jean-Marie, wie die Solarlampen montiert werden

Die Solarlampen sind übrigens sehr nützlich für die Familien in Burundi, weil viele Menschen kein Geld für Strom oder Petroleum haben.

Cornelius berichtet im Blog

Wenn er neben seiner Arbeit Zeit hat, erzählt Cornelius in seinem Internet-Blog vom Leben in Burundi: http://corneliusschroeder.wordpress.com

"Weltwärts" ist ein Programm für junge Leute, das das Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung organisiert.

Für sechs bis 24 Monate kannst du in einem Entwicklungsland ehrenamtlich arbeiten und wirst dabei finanziell unterstützt: Ob es um den Schutz des brasilianischen Regenwaldes, Ackerbau in Vietnam, Solarenergie in Burkina Faso oder ein Heim für Straßenkinder in Ghana geht – die Arbeitsfelder der Freiwilligen sind sehr vielfältig.

Für ihren Einsatz bekommen die Freiwilligen ein Taschengeld, außerdem werden Unterkunft und Verpflegung gestellt. Zur Vorbereitung gibt es für alle ein Seminar.

Du kannst dich nur bewerben, wenn du 18 bis 28 Jahre alt bist und einen Schulabschluss hast (mindestens Hauptschule). Außerdem solltest du die Sprache deines Gastlandes sprechen können und einen deutschen Pass haben (deutsche Staatsbürgerschaft).

Alle Infos und interessante Erfahrungsberichte findest du hier: www.weltwaerts.de

Für Zivis: Anderer Dienst im Ausland

Du musst noch zum Zivildienst? Gleichzeitig willst du aber auch ins Ausland? Das geht! Wenn du dich verpflichtest, im Ausland ehrenamtlich bei einer gemeinnützigen Organisation zu arbeiten und dein Einsatz dort zwei Monate länger dauert als der Zivildienst. Du musst also mindestens elf Monate im Ausland arbeiten (der Zivildienst dauert neun Monate). Du kannst den "Anderen Dienst im Ausland" nur machen, wenn du jünger als 24 bist.

Das Bundesamt für Zivildienst hat alle Infos zusammengestellt: www.zivildienst.de

Freiwilliges Soziales Jahr / Freiwilliges Ökologisches Jahr

Auch diese beiden Dienste kannst du im Ausland ableisten. Das Bundesfamilienministerium hat eine kostenlose Broschüre zum FSJ/FÖJ herausgebracht. Hier kannst du sie dir bestellen oder auch runterladen: www.bmfsfj.de.

Infos hat auch das Bundesamt für den Zivildienst: www.zivildienst.de

Frankreich und Großbritannien sind die Haupteinsatzländer des FSJ, gefolgt von Polen, Russland und Irland.

Mehr Infos findest du auf diesen Homepages: www.pro-fsj.de und www.foej.de.

Übrigens: Die Bundesregierung will, dass noch mehr junge Leute einen sozialen Dienst im Ausland machen können. Darum ist geplant, in den kommenden Jahren noch mehr Plätze für Interessierte anzubieten.

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