Kunst & Kultur

In keinen anderen Bereich fließt die Kreativität der Menschen so stark ein wie in die Kunst und damit verbunden auch die Kultur. Dabei haben bestimmte Persönlichkeiten wie Pablo Ruiz Picasso oder Johann Sebastian Bach die nachfolgenden Generationen besonders stark geprägt.

Johann Sebastian Bach gehört zu den berühmtesten Musikern der Geschichte. Seine Werke werden weltweit gespielt und gehört. Er war Klavier- und Orgelspieler sowie Komponist. Viele seiner Werke werden noch heute, rund 250 Jahre nach seinem Tod, als Inspiration verwendet. Bereits im Kindesalter begann Bach Geige zu spielen und ließ seine Zuhörer sein außergewöhnliches Talent erahnen. Er hatte jedoch keine einfache Kindheit. Als Bach acht Jahre alt war starben sein Onkel und ein Jahr später auch seine Mutter. Mit dem Tod seiner Mutter heiratete der Vater ein zweites Mal. Kaum war der Vater verheiratet, starb er nach drei Monaten. Schließlich blieb Bach nichts anderes übrig als zu seinem Bruder Johann Christoph zu ziehen, der ebenfalls sehr musikalisch war. Durch ihn inspiriert, entwickelte er seine musikalischen Kenntnisse weiter und schaffte es trotz weiteren Schicksalsschlägen mit seinen bahnbrechenden Werken Geschichte zu schreiben.

Eine weitere geniale Persönlichkeit ist Pablo Ruiz Picasso. Picasso gehört zu den berühmtesten Malern des 20. Jahrhunderts und schaffte es ebenfalls, mit seinen Werken die Kunstwelt zu prägen. Er hinterließ der Nachwelt zahlreiche Werke wie Gemälde, Skulpturen  und Zeichnungen. Picasso begann seine Ausbildung zunächst an der Kunsthochschule Barcelona. Bereits nach kurzer Zeit sah er sich jedoch unterfordert und wechselte zur Kunstakademie in die Hauptstadt Madrid. Auch dort nahm Picasso sehr unregelmäßig am Unterricht teil, da er öfters an seinen Werken arbeiten wollte.

Eine enorme Veränderung in der Kunst wurde mit der Erfindung der Fotografie erreicht. Die Fotografie wurde 1839 vom Franzosen Joseph Nicephore Niepce erfunden. Niepce forschte daran, die Bilder einer Kamera zu fixieren. 1827 baute er dazu einen Fotoapparat, der mit einer Zinnplatte und achtstündiger Belichtungszeit funktionierte. 1835 stellt er eines Tages eine belichtete Platte in sein Chemieregal, und als er sie Tage später wieder rausnahm, sah er darauf ein Bild. Ihm wurde klar, dass dies nur der Dampf einer der Chemikalien bewirkt haben konnte. Nachdem Niepce alle Chemikalien durchgetestet hatte, kam folgerichtig nur noch ein zerbrochenes Quecksilberthermometer als Ursache in Frage.

Weitere Artikel: